Bewerberfalle Facebook

Wenn du dich bewirbst, versuchst du dich für dein Wunschunternehmen möglichst vielversprechend zu präsentieren. Auch beim Schreiben der Bewerbung musst du dich in den Arbeitgeber hineinversetzen: Welche Kompetenzen und Charakterzüge passen zu der ausgeschriebenen Stelle? Wonach wird hier eigentlich gesucht?

Die Grundregel ist klar: Man muss sich selbst treu bleiben, die Selbstdarstellung muss authentisch und zielgerichtet sein.

Vergiss dabei nicht das Drumherum! Facebook- und StudiVZ-Accounts, alte Homepages und lang vergessene Info’s über dich irgendwo im Netz. Geh auf Nummer Sicher und google dich selbst. Personensuchmaschinen wie Yasni.de oder 123people.de allein können schon genügend Material zu dem angegebenen Namen anhäufen, um sich ein Bild von der gesuchten Person machen zu können.

Wichtig dabei ist: Nicht nur du und deine Freunde nutzen das Netz. Ein großer Anteil aller Arbeitgeber suchen im Internet gezielt nach Informationen über Bewerber, Tendenz steigend. So ergibt sich das Problem, dass der einzelne Bewerber gläsern wird, auch wenn sich keine schwierigen Inhalte wie vielleicht unsachliche Kommentare in Forenbeiträgen, Aussagen zu sexuellen Vorlieben oder fragwürdige Fotos finden.

Denk dran: Selbst bei sachlichen oder nebensächlichen Informationen kommt es immer auf den Standpunkt des Betrachters an, wie er die Fundstücke über den einzelnen Kandidaten bewertet. Über wen es so gut wie nichts im World Wide Web zu finden gibt, dem wird gerne nachgesagt, er sei mit der neuesten Technik nicht vertraut. Das kann für das berufliche Fortkommen natürlich ebenso schädlich sein wie anstößige Inhalte im Internet..

Vor der Bewerbung also lieber nochmal die eigene Internetpräsenz überprüfen. Und: Persönlicher Kram hat nichts im Netz verloren!

Greta F., Auszubildende

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