Das ideale Bewerbungsfoto

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Zuhause oder beim Fotografen? Lässig oder seriös? Und wie gucke ich am besten? Wenn es um das richtige Bewerbungsfoto geht, häufen sich die Fragen nur so. Vorab solltest du wissen: ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland  wegen des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes keine Pflicht. Dennoch möchte die Mehrzahl an Unternehmen ein Foto haben. Ein gutes Foto verschafft somit schon die ersten Pluspunkte. Worauf solltest du achten?  Die folgenden Tipps verhelfen dir zum idealen Bewerbungsfoto.

  1. Suche dir einen kompetenten Fotografen in deiner Nähe, der bereits Erfahrungen mit Bewerbungsfotos hat. Investiere in einen richtigen Fotografen, das zeigt immer von Professionalität.
  2. Viele Fotografen kennen sich mit den Ansprüchen von Unternehmen aus. Sage deinem Fotografen direkt, in welcher Branche du dich bewerben willst. Er kann dich bezüglich Kleidung, Frisur und Make-up beraten.
  3. Informiere dich schon vorab, welcher Dresscode in deiner Branche üblich ist. Das kannst du über Firmenbroschüren oder die Internetseite des Unternehmens herausfinden. Findest du nichts, kannst du als Mädchen mit Bluse und Blazer oder als Junge mit Hemd nichts falsch machen. Wäge aber immer selbst ab, welches Outfit zu welchem Beruf passt. Für einen handwerklichen Beruf darf es gerne etwas legerer sein.
  4. Wichtig ist, dass dein Outfit nicht zu aufdringlich ist. Verzichte daher auf aufwendige Muster oder grelle Farben und setze auf gedeckte Töne.
  1. Auch auf die Haare muss geachtet werden. Deine Haare sollten einen gepflegten Eindruck machen; nicht zuletzt, damit du dich mit deiner Frisur wohl fühlst. Achte auch hier darauf, dass zu aufwendige Frisuren ablenken können. Wichtig ist, dass dein Gesicht auf dem Foto gut zu sehen ist und nicht verdeckt wird.
  2. Schmuck und Make-up sollten nur sparsam eingesetzt werden. Frage auch hier deinen Fotografen, ob alles im Rahmen ist oder ob du auf etwas verzichten solltest. Glänzende Hautpartien oder Hautunreinheiten können abgepudert oder später vom Fotografen retuschiert werden.
  3. Die richtige Pose ist entscheidend! Meist platziert dich der Fotograf schon richtig. Wichtig ist, dass du freundlich und souverän in die Kamera guckst. Damit du den Eindruck erweckst, den Betrachter anzusehen, und gleichzeitig locker wirkst, solltest du schräg auf deinem Stuhl sitzen und mit leicht gedrehtem Kopf in die Kamera blicken. Das wichtigste für ein gutes Bewerbungsfoto: Du musst dich wohlfühlen.
  4. Solltest du mit dem Foto oder der Fotoauswahl noch nicht zufrieden sein, dann bitte den Fotografen, eine weitere Fotoreihe von dir zu machen. Vereinbare diese Möglichkeit vorher mit dem Fotografen, ohne dass für dich zusätzliche Kosten entstehen. Alle Fotografen verwenden heute hochwertige Profi-Digital-Kameras, sodass eine Vielzahl von Fotos ohne Mehrkosten entstehen können.

Jetzt hast du dein Foto und es ist fast geschafft. Befestige nun dein Bild rechts oben auf deinem Lebenslauf. Willst du, dass es besser zur Geltung kommt, kannst du auch ein Deckblatt erstellen und das Bild mittig oder ins obere Drittel kleben. Generell darf dein Bild immer etwas größter sein als ein normales Passfoto. Achtung: Kleben ist immer besser als Tackern oder das Benutzten von Büroklammern.

Ein Kommentar zu Das ideale Bewerbungsfoto

  1. Sophia sagt:

    Da sind einig nützliche Tipps dabei, aber eine Frage habe ich noch: Muss das Bewerbungsfoto immer hochkant sein oder darf es auch längs sein bzw. was sollte man besser nehmen?

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