Tipps zum Assessment Center

Das Assessment Center ist eine Form der Personalauswahl, der sich Bewerber um Führungspositionen stellen müssen. Es wird aber auch firmenintern angewendet, um beispielsweise aus einer Gruppe von Mitarbeitern jene mit den besten Führungseigenschaften herauszufiltern. Und ebenso kann es als Leistungsbarometer für die Führungskräfte dienen.

Typisch für ein Assessment Center sind Einzelaufgaben und Gruppenaufgaben. Häufig gibt es Gruppendiskussionen, das Rollenspiel gehört typischerweise dazu und zumindest im mehrtägigen Assessment  Center fehlt auch die sogenannte Postkorbübung nicht. Was sich hinter den Übungen verbirgt und welche Funktionen diese haben, erfahren Sie im Folgenden.

Bei der Postkorbübung geht es darum, innerhalb knapp bemessener Zeit die im Postkorb liegenden Aufgaben zu erledigen. Diese erfordern das setzen unterschiedliche Prioritäten und können geschäftlicher oder privater Natur sein. Es ist eine Einzelaufgabe; Hilfe von anderen Teilnehmern ist nicht zu erwarten, und auch Rückfragen werden in der Regel nicht beantwortet. Unwichtiges und nicht Dringliches muss also „geschoben“ werden, weniger Wichtiges delegiert werden. In der Regel sind die Aufgaben in der gestellten Zeit nicht alle zu bewältigen, deshalb nicht hektisch werden, sondern ruhig so viel wie möglich erledigen. Dann erhöhen sich automatisch die Chancen auf den angestrebten Job.

Zeitdruck gibt es auch bei der Fallstudie, bei der es sich ebenfalls um eine Einzelaufgabe handelt. Auch hier gilt: Die Angaben sind sorgfältig durchzulesen und möglichst viele Lösungsansätze zu präsentieren. Eine Dokumentation ist wichtig – lieber den Lösungsansatz genau darlegen, als eine Aufgabe zwar exakt zu rechnen, aber nur halb zu lösen!

Rhetorik kann gelernt werden – allerdings nicht erst dann, wenn das Assessment Center ansteht. Das sollten insbesondere Studenten beachten, die kurz nach ihrem Studium auf Jobsuche gehen. Ein solides rhetorisches Fundament ist beispielsweise in der Gruppendiskussion gefordert. Die Gruppendiskussion kann durch einen Moderator geführt werden, aber auch gänzlich ohne Moderator auskommen. Auch Themen können oder können nicht vorgegeben werden. Hier gilt es, Ruhe zu bewahren, nicht aggressiv zu werden und sich nicht an Details festzubeißen. Die „stille Maus“ hat keine Chancen, aber der aggressive, andere zurückdrängende Diskussionsteilnehmer auch nicht. Geschickt ist es, die „stille Maus“ einzubinden, das hinterlässt einen positiven Eindruck. Zeit und Diskussionsziel im Blick behalten!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>